Inside Partnerschaften2030

Beim High Level Political Forums (HLPF) der Vereinten Nationen gibt es immer wieder besondere Events, um den aktiven Austausch von Erfahrungen sowie gemeinsames Lernen zu fördern. Dazu gehört auch das kürzlich stattgefundene „2023 SDG Learning, Training and Practice Special Event“, bei dem auch Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) eine Rolle spielten.

Ziel der Veranstaltung unter dem Titel “Enabling effective multi-stakeholder partnerships for the Sustainable Development Goals”, die gemeinsam von Partnerschaften2030, UN DESA und The Partnering Initiative (TPI) im Rahmen der gemeinsamen globalen Kampagne zu Multi-Akteurs-Partnerschaften durchgeführt wurde, war der Aufbau von Kapazitäten zur Implementierung von MAP auf verschiedenen Ebenen.

Teil 1: Planspiel Erfolgsfaktoren

Im ersten Teil der Veranstaltung wurden in Kleingruppen anhand eines Planspiels die Erfolgsfaktoren von Partnerschaften auf individueller Ebene untersucht. Dabei wurde in der anschließenden Präsentation hervorgehoben, dass die wichtigsten Bestandteile von effektiven Partnerschaften gemeinsame Interessen und eine geteilte Vision, Vorteile für alle beteiligten Akteur*innen, eine gute Steuerung sowie kollaborative Führung sind. Dabei sind neben dem Mindset einzelner Akteur*innen auch Verständnis, Fähigkeiten zum Umgang mit Menschen und technisches Wissen zu Partnerschaften erforderlich. Besonders Akteur*innen, die als Brückenbauer fungieren, haben deswegen für Partnerschaften hohen Wert.

Teil 2: Fähigkeiten und Kapazitäten

Im zweiten Teil lag der Fokus auf organisationalen Fähigkeiten und Kapazitäten. Beispiele der Teilnehmer*innen unterstrichen, welche Hindernisse für eine erfolgreiche Beteiligung an MAP vor allem Bürokratie und Finanzierungsmöglichkeiten gerade für die Zivilgesellschaft darstellen können. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass Geber*innen zunehmend an partnerschaftlichen Ansätzen interessiert sind, wovon auch einzelne Organisationen profitieren können, die sich an MAP beteiligen möchten.

Teil 3: Nationale Plattformen

Der dritte und abschließende Teil der Veranstaltung thematisierte schließlich die Rolle von nationalen Plattformen für Partnerschaften. Dabei stellte sich unter anderem die Tanzania Sustainable Development Platform vor. Auch das Publikum brachte sich ein und berichtete von Plattformen, zum Beispiel in Kenia, Nigeria und Mexiko.

Die Veranstaltung wurde, aufgezeichnet und kann online abgerufen werden.

Das könnte Sie auch interessieren:

p2023 news thumbnail
Aktuelles
Wie MAP in Krisen- und Konfliktsituationen handeln können
p2023 news thumbnail
Aktuelles
ECOSOC Side Event zur Gestaltung von erfolgreichen Partnerschaften
p2023 news thumbnail
Aktuelles
Ein Jahr LkSG: Wie MAP zur Umsetzung beitragen können