MAP in der Praxis

Zur Pandemievorsorge und Reaktion auf Covid-19 stellt die MAP The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria neben bereits vergebenen zusätzlichen Mitteln in Höhe von 547 Millionen US-Dollar weitere 320 Millionen Dollar in Aussicht.

Die im Rahmen des Covid-19-Reaktionsmechanismus (C19RM) zur Verfügung gestellten Mittel zielen neben der unmittelbaren Reaktion auf Covid-19-Ausbrüche auf eine breit aufgestellte Pandemievorsorge und die Stärkung der Gesundheitssysteme ab. Konkret wird beispielsweise in die Einführung neuartiger Therapeutika zur Ausweitung von Test- und Behandlungsprogrammen im Falle künftiger Covid-19-Ausbrüche, sowie in Labornetzwerke und in die Krankheitsüberwachung investiert. Durch diese Verlagerung des Programms von der primären Reaktion auf Covid-19 hin zur allgemeinen Stärkung der Gesundheitssysteme soll zukünftigen Varianten bestmöglich begegnet werden.

Um sicherzustellen, dass die Mittel dort ankommen, wo sie am meisten benötigt werden, verfolgt das C19RM-Programm des Global Fund einen nachfrageorientierten und inklusiven Ansatz. Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung des Programms ist Uganda, wo ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der nationalen Laborsysteme und Schließung der Lücken in der Krankheitsüberwachung geleistet wurde. Im vergangenen Jahr konnte so auf den Ebola-Ausbruch rechtzeitig reagiert werden und er wurde in Rekordzeit unter Kontrolle gebracht.

The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria wurde im Jahr 2002 mit dem Ziel gegründet, die zu diesem Zeitpunkt tödlichsten Pandemien AIDS, Tuberkulose und Malaria zu bekämpfen. Die globale Gesundheitspartnerschaft hat seitdem mehr als 55,4 Milliarden US-Dollar investiert und 50 Millionen Menschenleben gerettet.

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