Die Gender & Chemicals Partnership (G&CP) ist eine internationale, sektorübergreifende Multi-Akteurs-Partnerschaft. Sie bringt zentrale Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen, um Geschlechtergerechtigkeit zu fördern und Frauen und Mädchen beim Umgang mit Chemikalien zu stärken.

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Key Facts Gender & Chemicals Partnership

Aktiv in

  • Weltweit

Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG)

Wie erreicht die G&CP ihre Ziele?

Die Partnerschaft soll dazu beitragen, die globale Verschmutzungskrise zu bewältigen und die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen, die in der Agenda 2030 und der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform festgelegt sind. Durch Zusammenarbeit und Wissensaustausch unterstützt die G&CP Lösungen für die globale Verschmutzungskrise und trägt zur Verwirklichung der SDGs bei.

Ziele der G&CP:

  • Bewusstsein stärken für die Zusammenhänge zwischen Geschlechtergerechtigkeit, Chemikalien und Abfall sowie Maßnahmen zum Gender-Mainstreaming fördern.
  • Stakeholder unterstützen, Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit zu entwickeln und umzusetzen.
  • Daten und Forschung fördern, um Wissenslücken zu Geschlechteraspekten im Chemikalien- und Abfallmanagement zu schließen.
  • Wissensaustausch und Weiterbildung ermöglichen, um Kompetenzen und Zusammenarbeit zu stärken.
  • Zu internationalen politischen Prozessen im Chemikalien- und Abfallmanagement beitragen, um die Berücksichtigung von Geschlechtergerechtigkeit zu stärken.
  • Eigene Aktivitäten überwachen und evaluieren, um kontinuierliches Lernen und langfristige Wirkung sicherzustellen.

Wie arbeitet die G&CP?

Die G&CP setzt Aktivitäten um, die geschlechterresponsive Maßnahmen fördern und ermöglichen.

Zu den zentralen Schwerpunkten gehören:

  • Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und anderen zwischenstaatlichen Organisationen, einschließlich der Sekretariate chemikalienbezogener multilateraler Umweltabkommen sowie weiterer relevanter Institutionen und Prozesse, um die geschlechtsspezifischen Dimensionen von Chemikalien und Abfall stärker sichtbar zu machen.
  • Unterstützung bei der Erhebung und Aufschlüsselung von geschlechtsspezifischen Daten, in Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Industrie sowie nationalen und internationalen Statistikstellen.
  • Förderung von Wissensaustausch und Weiterbildung, um Kompetenzen zu stärken und den Austausch bewährter Praktiken zu unterstützen.

Wie wird die G&CP finanziert?

Das G&CP-Sekretariat wird vom MSP Institute, einem in Deutschland ansässigen gemeinnützigen Verein, betreut. Von der offiziellen Gründung im Jahr 2023 bis zur formellen Etablierung auf der ersten G&CP Assembly im Jahr 2024 erhielt die Partnerschaft finanzielle Unterstützung durch das deutsche Bundesministerium für Umwelt (BMUV, heute BMUKN). Seitdem werden sowohl die Aktivitäten der Partnerschaft als auch die Arbeit des Sekretariats durch projektbezogene Mittel, die vom MSP Institute eingeworben werden, sowie durch kleinere finanzielle und nicht-monetäre Beiträge der G&CP Partner*innen ermöglicht. Bis einschließlich 2026 erfolgt die projektbezogene Finanzierung unter anderem aus den Fördertöpfen des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), des Umweltbundesamts (UBA) sowie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Informationen zu aktuellen Projektfinanzierungen sind auf der G&CP Webseite verfügbar.