Von Anderen

Bei vielen sozialen Problemen finden sich verschiedene Akteur*innen, die auf ihre Weise an Lösungen arbeiten. Systematisch angelegte und auf Wirkung ausgerichtete Kooperationen sind jedoch selten. Oft stehen unterschiedliche inhaltliche Vorstellungen und der Wunsch nach Eigenständigkeit im Vordergrund – sowohl bei umsetzenden als auch bei fördernden Institutionen. Die Fokussierung auf kurzfristige Leuchtturmprojekte, die sich leicht steuern und darstellen lassen, ist oft beliebter als sich auf das langfristige Bewältigen von Herausforderungen gemeinsam mit vielen Akteur*innen einzulassen.

Falls kooperiert wird, dann zumeist zeitlich begrenzt und mit Organisationen, deren Sichtweise und Handlungslogik der eigenen ähneln. Das Resultat ist eine Vielzahl parallel nebeneinander tätiger Akteur*innen, die zwar jeweils ihre eigene Wirkung entfalten, aber keine gesellschaftlichen Veränderungen herbeiführen. So gibt es in Deutschland zahlreiche komplexe gesellschaftliche Probleme, die, trotz des Bemühens vieler, ungelöst bleiben und der Grund sind, warum neue Formen der Zusammenarbeit notwendig sind. Dieser Praxisratgeber zeigt einen Weg auf, wie sich wirkungsorientierte Zusammenarbeit erreichen lässt. Er gliedert sich dabei in vier Teile: Zunächst werden die Eckpfeiler des Gemeinsam-Wirken-Ansatzes beschrieben, anschließend die Voraussetzungen für gemeinsames Wirken. Im dritten Abschnitt führt der Ratgeber Schritt für Schritt durch den Aufbau einer Gemeinsam-Wirken-Initiative, bevor ein Ausblick am Ende aufzeigt, welche strukturellen Hürden bestehen und abzubauen sind, um wirkungsvolle Kooperationen einfacher etablieren zu können.

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