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Zehn Jahre nach Verabschiedung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zieht die Studie Multistakeholder partnerships after a decade of sustainable development goals: synergies, effectiveness, legitimacy and the future of sustainability governance Bilanz. Die Autor*innen untersuchen, welchen Beitrag Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) zur nachhaltigen Entwicklung leisten können, wo ihre Stärken und Grenzen liegen und welche Bedingungen ihre Wirksamkeit und Legitimität beeinflussen. Dabei geht es unter anderem darum, wie unterschiedliche Akteur*innen zusammenarbeiten, gemeinsame Ziele verfolgen und mit Interessenkonflikten sowie ungleichen Machtverhältnissen umgehen.

Die Studie zeigt, dass MAP Räume für Austausch, gemeinsames Lernen und koordinierte Lösungen schaffen können, ihre Wirkung aber nicht selbstverständlich ist. Entscheidend sind unter anderem klare Ziele, faire Beteiligungsmöglichkeiten, transparente Entscheidungsprozesse und eine verlässliche Unterstützung. Zugleich macht die Forschung deutlich, dass MAP politische Institutionen und internationale Zusammenarbeit nicht ersetzen, sondern ergänzen können. Die Erkenntnisse bieten Anregungen für die Gestaltung und Weiterentwicklung von MAP, die ihre Zusammenarbeit stärken und einen wirksamen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten möchten.

Hinweis: Die Studie ist nur auf Englisch verfügbar.

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