Deutschland wurde bei der 10. Weltkonferenz der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Brüssel mit dem EITI Chair’s Award ausgezeichnet. Der Preis würdigt die herausragende Arbeit der deutschen Multi-Akteurs-Partnerschaft (MAP) D-EITI, die eine bessere Datenqualität und die Entwicklung eines risikobasierten Verfahrens zur Prüfung von Zahlungsströmen im Rohstoffsektor vorangetrieben hat.

Die EITI setzt sich weltweit für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor ein. In Deutschland wird die Initiative seit 2016 im Rahmen der D-EITI umgesetzt. Dafür arbeiten Vertreter*innen aus Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichberechtigt zusammen. Gemeinsam veröffentlichen sie Informationen über den deutschen Rohstoffsektor und schaffen damit eine Grundlage für mehr Transparenz.

Die Zusammenarbeit in der D-EITI hat dazu beigetragen, die Qualität der Daten in Deutschland zu verbessern. Das entwickelte Prüfverfahren hat über Deutschland hinaus Impulse für die internationale EITI-Berichterstattung gegeben und wurde im internationalen Standard verankert.

Die Auszeichnung zeigt, welchen Beitrag MAP leisten können: Wenn staatliche, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen ihre unterschiedlichen Perspektiven und ihr Fachwissen einbringen, können gemeinsam Lösungen entstehen, die über den unmittelbaren nationalen Kontext hinaus Bedeutung gewinnen. Die D-EITI zeigt damit beispielhaft, wie MAP konkrete Verbesserungen anstoßen und zugleich zur Weiterentwicklung internationaler Standards beitragen können.

Weitere Informationen zur Auszeichnung finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Mehr zur Arbeit der D-EITI erfahren Sie auf ihrer Website.

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