Wie kann eine Multi-Akteurs-Partnerschaft (MAP) über eine Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben? Und was braucht es, damit beteiligte Akteur*innen eine Partnerschaft auch langfristig gemeinsam tragen? Die Sustainable Soy Alliance in Brasilien zeigt, wie aus einer zunächst extern angestoßenen Initiative schrittweise eine von ihren Mitgliedern getragene Partnerschaft entstehen kann. Dabei spielt neben gemeinsamer Verantwortung auch eine nachhaltige Finanzierungsstruktur eine zentrale Rolle.

Die Sustainable Soy Alliance bringt rund 70 Akteur*innen aus der Soja-Lieferkette zusammen, darunter Unternehmen, Branchenverbände, Zivilgesellschaft und technische Partner*innen. Die Partnerschaft entstand aus einem zunächst von der GIZ-unterstützten Dialog und entwickelte sich schrittweise zu einer eigenständig getragenen Plattform. Mit dem Auslaufen der aktuellen Projektphase übernimmt ab 2026 ein Mitglied der Allianz, die Corredor Logística e Infraestrutura S.A. (CLI), die finanzielle Unterstützung der Koordination. Damit wird die Finanzierung breiter aufgestellt und die Fortführung der Partnerschaft weniger abhängig von externer Projektförderung.

Damit eine MAP über die Projektlaufzeit hinaus bestehen kann, müssen die beteiligten Akteur*innen einen konkreten Nutzen in der Zusammenarbeit sehen. Die Sustainable Soy Alliance dient dabei als Beispiel, wie daraus auch gemeinsame Verantwortung für die Weiterführung und Finanzierung entstehen kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von SASI.

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