Der Branchendialog Energiewirtschaft wird künftig eigenständig von den beteiligten Unternehmen im UN Global Compact Netzwerk Deutschland weitergeführt. Die Verstetigung der Initiative zeigt, wie Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) nachhaltige Strukturen schaffen und langfristige Verantwortung in Lieferketten verankern können.

Der Branchendialog Energiewirtschaft wurde 2023 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ins Leben gerufen, um Unternehmen, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und staatliche Akteur*innen bei der Gestaltung nachhaltiger Wertschöpfungs- und Lieferketten zusammenzubringen. Nach einer erfolgreichen Aufbauphase wird die Initiative nun an das UN Global Compact Netzwerk Deutschland übergeben und künftig von den Mitgliedsunternehmen selbst getragen und finanziert.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferketten der Energiewirtschaft. Gemeinsam entwickeln die Partner*innen Analysen, praxisnahe Lösungen und branchenspezifische Orientierungshilfen zu Themen wie Photovoltaik, Windenergie, Stromnetzen, Batteriespeichern oder Wasserstoff. Die eigenständige Fortführung des Branchendialogs unterstreicht den Mehrwert sektorübergreifender Zusammenarbeit: Sie stärkt verantwortungsvolles Wirtschaften, erhöht die Resilienz globaler Lieferketten und schafft langfristig tragfähige Strukturen für Unternehmen und weitere Akteur*innen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GIZ.

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